Lichtnahrung ist eine „feinstoffliche Ernährungsform“, Bei der man ganz ohne physische, feste und im Extremfall sogar ohne flüssige Nahrung auskommt. Wissenschaft und Schulmedizin bestreiten, dass dies möglich ist; doch immer mehr „normalsterbliche“ Menschen zeigen, dass das nicht nur was für Yogis oder für spirituelle Meister ist.
Die Geschichte des irdischen Lebens beginnt mit der Erschaffung des Lichtes. So wie die Bibel beginnen die Schöpfungsmythen fast aller Kulturen in irgendeiner Form mit Berichten über ein lichtschaffendes Ereignis. Licht ist die Basis allen Lebens.
Die Menschen der Antike wussten um die Bedeutung des Lichtes: Sie beteten es an, schufen sich Götter des Lichtes und der Dunkelheit. Licht war ihnen heilig, und sie setzten es heilend für Leib und Seele ein.
Dieses Wissen wird durch die Erkenntnisse neuester Lichtforschung bestätigt, die immer tiefer in die Geheimnisse der Steuerungsmechanismen von Mensch, Tier und Pflanze eindringt.
Der Biophysiker Prof. Dr. Fritz-Albert Popp ist der Auffassung, dass wir im Wesentlichen nicht von Stoffen, Substanzen und Molekülen, sondern von Informationen leben. Diese bezeichnet er als Biophotonen.
Auch Dean Radin, Bewusstseinsforscher und Parapsychologe am Institut of Noetic Sciences in Petaluma USA bezieht sich auf die Biophysik mit der Feststellung, dass jede lebende Zelle Licht (Biophotonen)ausstrahlt. Nach seiner Aussage sind wir alle Lichtwesen.
Es geht bei der Lichtnahrung jedoch eigentlich nicht ums Licht. Vielmehr ist eine allgemeine, überall verfügbare, alles durchdringende Lebensenergie gemeint. Es gibt viele verschiedene Begriffe für sie, aber sie meinen alle dasselbe: In Indien ist sie als Prana bekannt; Wilhelm Reich hat sie Orgon-Energie genannt, und im asiatischen Raum heißt sie Ch'i.
Schon seit vielen Jahrhunderten wird über Menschen berichtet, die angeblich keine oder nur sehr wenig Nahrung zu sich nahmen. Dabei werden in den verschiedenen Kulturen hauptsächlich spirituell orientierte Menschen erwähnt, die freiwillig ohne Nahrung existierten.
In den indischen Traditionen, in Ayurveda, dem Taoismus und bei den Jains praktiziert man seit Jahrtausenden die Methode, „Prana“ oder „Qi“ über die Haut oder die Atmung aufzunehmen.
Selbst in der christlichen Religion gibt es Berichte, die aussagen, dass Menschen ohne feste Nahrung ausgekommen sind. So soll der Schweizer Einsiedler, Asket und Mystiker Niklaus von Flüe (1417-1487) in den letzten 19 Jahren seines Lebens außer Wasser und der Eucharistie (heiligen Kommunion) nichts zu sich genommen haben, was durch den damals zuständigen Bischof, nach einer Untersuchung, bestätigt wurde.
Nach einer Untersuchung der »Wassertrinkerin von Frasdorf« Maria Furtner, die 50 Jahre nur von klarem Wasser gelebt haben soll, wurde ihr im Bulletin der königlichen Akademie der Wissenschaft bestätig, dass kein Grund für „Betrug, Prahlerei oder Täuschung“ anzunehmen sei.
Therese Neumann von Konnersreuth (1898-1962) war eine Bauernmagd. Bekannt wurde sie durch angebliche Stigmata, die sich bei ihr gezeigt haben sollen und durch ihre Behauptungen, ohne Nahrung auszukommen.
Der indische Yogi Prahlad Jani, der nach eigenen Angaben schon seit über 70 Jahren weder Nahrung zu sich nimmt, noch trinkt, wurde 2003 und 2010 in einer rennomierten indischen Klinik eingehend 10 und 15 Tage lang beobachtet und untersucht. Es wurde bestätigt, dass er weder etwas zu sich genommen, noch ausgeschieden hat und dass er bei bester Gesundheit sei.