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Handauflegen - Die Kraft der heilenden Hände

Das Handauflegen gilt als eine der ältesten Behandlungsmethoden der Menschheit. Neben dem wärmenden Effekt vermittelt es soziale Nähe und wirkt dadurch beruhigend. Im Gegensatz zum Massieren werden die Hände beim Handauflegen nicht bewegt. Vom Handauflegen zu unterscheiden ist die symbolische Geste der Handauflegung als religiöses Ritual, die allerdings auch einen Heilungsaspekt haben kann.
Gezielte Berührung und sanfte Stimulationen aktivieren und harmonisieren die energetischen Prozesse im Körper. Die positive Wirkung zeigt sich nicht nur in der Schmerzwahrnehmung und -linderung, sondern auch als tiefe Entspannung bei Angst und Stress, als allgemeine Vitalisierung, in beschleunigter Wundheilung nach Operationen und als wohltuend bei chronischen und akuten Krankheiten. Auch Chemotherapien und Bestrahlungen werden so besser vertragen.
Dabei handelt es sich um einen bewusst gesteuerten Prozess des Energieaustausches durch die Hände des Behandlers, um die jedem Menschen innewohnenden Heilungskräfte zu aktivieren, auszugleichen und zu stabilisieren. Dadurch wird der Heilungsprozess beschleunigt. Auch das Immunsystem erfährt durch die heilsame Berührung eine Stimulation, ebenso wird die Wirkung von Medikamenten unterstützt, wodurch sich die Dosierung in vielen Fällen reduzieren lässt.
Mehrere alternativmedizinische Heilmethoden, zum Beispiel Therapeutic Touch und Reiki, benutzen die Technik des Handauflegens.
Zwar ist diese Energie auch heute trotz internationaler Bemühungen nicht physikalisch nachweisbar - aber da sie auch auf Tiere, Pflanzen, Bakterien und Gewebekulturen wirkt, wie in zahlreichen Versuchen nachgewiesen wurde, ist der beliebte Einwand, es handele sich bei den erzielten Heilungen um die Kraft des Glaubens oder um Suggestion, gegenstandslos.

Geschichte

Die Gewissheit mit den Händen eine heilende Kraft übertragen zu können, hat eine lange geschichtliche Tradition und ist unter anderem auf Bildern und in Schriften der Ägypter, Akkader, Völker zwischen Euphrat und Tigris und auch bei den Griechen und Römern zu finden.
So heißt es u.a. bei den Sentenzen des Solon: “Großes Leid ist oft gekommen und es wurden umsonst lindernde Mittel gereicht. Doch wer bitter gequält von böser, beschwerlicher Krankheit, mit den Händen berührt wird, steht plötzlich gesund...”
Wenn Sie im 19. Jahrh. als Patient in die Charité gekommen wären und der weithin bekannte und berühmte Direktor, Medizinalrat Prof. Dr. Karl Kluge hätte sich Ihrer persönlich angenommen, wäre das sicher von Ihnen begrüßt worden. Erstaunt hätte es Sie aber wahrscheinlich, wenn die Behandlung lediglich im Handauflegen oder sanften Strichen bestand..... So hätte es Ihnen auch bei Dr. von Eschenmayer, Prof. zu Tübingen, Dr. Kieser, Prof. zu Jena, Dr. Nees v. Esenbeck, Prof. zu Bonn und anderen arrivierten Ärzten gehen können, denn damals im 19. Jahrh., waren zahlreiche Wissenschaftler davon überzeugt, daß man von einem gesunden Körper Lebenskraft auf einen anderen Organismus übertragen könne. Dabei muß das eigene Biofeld wesentlich stärker sein als das des zu behandelnden Menschen. So ist auch zu erklären, daß es sich um eine besondere Begabung Einzelner handelt, denen es gelingt, diese Kraft zur Behandlung von Krankheiten zu übertragen.


Heilsame Berührung mit Therapeutic Touch. Brückenschlag zwischen moderner Medizin und alten Heiltraditionen

Therapeutic Touch ist eine Variante des Handauflegens, also eine energetische Behandlungsmethode, die gezielt als Pflegemaßnahme für den Einsatz in Kranken- und Altenpflege entwickelt wurde, aber längst nicht mehr nur dort, sondern u.a. auch in der Gesundheitsvorsorge Anwendung findet. Ziel dieser Methode war es immer, ein ergänzendes (komplementäres) und ganzheitliches Angebot innerhalb der Schulmedizin zu sein.
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