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Krafttiere, Helferpflanzen, Heilsteine und Kraftlieder

Krafttiere als Geisthelfer

Unsere Verwandtschaft zu den Tieren ist wesentlich stärker, als zu den anderen Geschöpfen auf Mutter Erde, wie den Pflanzen und Steinen. Kinder haben oft noch ein sehr enges Verhältnis zu "ihrem" Krafttier. Suche ich in der unteren Welt für jemanden nach einem Krafttier, stellt sich meist heraus, dass sie oder er als Kind einen starken Bezug zu diesem Tier hatte. Oder es hatte in einer schwierigen Lebensphase eine wichtige Bedeutung.
Das Krafttier oder Geisthelfer/Spirit ist unser Begleiter in dieser, der alltäglichen und in anderen Welten. Er beschützt und unterstützt uns, gibt uns Kraft und zeigt uns die anderen Welten, deren Regeln und Gesetze.
Eine Bekannte erzählte mir von ihrer Hundephobie: »Immer, wenn mir Leute mit einem größeren Hund begegnen, bekomme ich Beklemmungen und kann nicht weitergehen. Erst, wenn sie einen Bogen um mich gemacht haben oder ich ausweichen konnte, lässt dieses Gefühl nach.«
Ich machte mich in einer Unterweltreise auf die Suche nach einem Krafttier für sie und fand überraschenderweise eine Eule. Als ich sie anschließend fragte, ob ihr in letzter Zeit ein Tier besonders aufgefallen sei, nannte sie die Eule!
Ich empfahl ihr, künftig immer, wenn sie einem Hund begegnete, in Gedanken ihre Eule vorauszuschicken. So konnte sie mit der Zeit immer sicherer an Hunden vorbeigehen. Inzwischen hat sie damit überhaupt keine Probleme mehr.
Dies ist ein Beispiel dafür, dass ein bestimmtes Krafttier auch vorübergehend helfen kann und nicht ständiger Begleiter sein muss.
So, wie uns auf physischer Ebene Pflanzen bei der Heilung von Krankheiten helfen und auch Steine heilende und harmonisierende Wirkungen haben, können auch die entsprechenden Geistwesen wie die Krafttiere als Helfer und Begleiter um Unterstützung gebeten werden.


Kraftlieder

Mit unserer Stimme können wir unserer inneren Kraft Ausdruck verleihen. Und umgekehrt können wir durch kraftvolles singen und tönen die innere Kraft stärken. Kraftlieder wurden und werden in allen indigenen Kulturen und schamanischen Traditionen gesungen. Auch das Rezitieren von Mantren in der indieschen Yogi-Tradition gehört dazu.
Inzwischen gibt es viele Cd's mit solchen Kraftliedern zu kaufen. Doch die größte Kraft entsteht, wenn wir unser eigenes Lied finden. Unterstützt von der Trommel sitzt Du aufrecht und rasselst, bis Du Deinen Rhythmus gefunden hast. Lass' Deinen Atem fließen und Dein Lied in Dir aufsteigen. Dann singe es so lange, bis Du die Kraft in Dir spürst.
Es kann sein, dass Du dieses Lied sofort wieder vergisst – dann ist es nur für den Moment zu Dir gekommen, um Dir hier und jetzt Kraft zu geben. Oder es prägt sich Dir sofort ins Gedächtnis und klingt noch lange in Dir nach – dann hast du Dein Lied gefunden! Singe es, so oft Du kannst, damit es eins mit Dir wird. Und immer, wenn Du Kraft und Stärke brauchst, singe es!


Helferpflanzen

Beifuss - Kraut der Magier und Schamanen

Das Kraut ist eine der wichtigsten Ritualpflanzen der Welt: Kein Schamane oder Heiler auf der nördlichen Halbkugel kam ohne sie aus. Beifuss ist ebenso eine uralte Heilpflanze. Doch während sie heute in Europa rituell wie medizinisch praktisch bedeutungslos ist, erfährt sie in Asien noch eine hohe Wertschätzung. Dort ist sie wesentlicher Teil der Moxa-Behandlung. In der Zukunft könnten Beifuss-Extrakte im Kampf gegen Malaria helfen.
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Das schwarze Bilsenkraut

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Damiana – der Duft von Harmonie und Wohlbefinden

Am bekanntesten ist Damiana als leicht euphorisierendes Aphrodisiakum, aber man kann es auch gegen gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Asthma einsetzen. Damiana erleichtert die Atmung durch seine ätherischen Öle und indem es die Bronchien entkrampft. Gegen Menstruationsbeschwerden hilft es durch seine entkrampfenden Eigenschaften. Eine ausgeprägte Wirkung hat Damiana auf das Nervensystem. Es beruhigt bei Nervosität. Bei Depressionen hellt es das Gemüt auf.
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Eisenkraut - Eine der mächtigsten einheimischen Zauber - und Magiepflanzen

Schon in der Antike war es als mächtige Schutz- und Heilpflanze bekannt und ist Bestandteil vieler magischer und romantischer Zauber.  Es soll große Liebeskraft verleihen, als Amulett um den Hals getragen den Träger / die Trägerin bei allen Leuten beliebt machen, guten Schlaf und Träume fördern und wird zur Rituellen Reinigung verwendet.
Heutzutage wird das Eisenkraut kaum noch als Heilkraut eingesetzt, obwohl es immer noch eine wertvolle Heilpflanze ist und z.B. zur Wundbehandlung, bei Migräne und bei Schlafstörungen angewendet werden kann.
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Der Fliegenpilz

Amanita muscaria ist ein wunderschöner Pilz, der in lichten Wäldern - besonders unter jüngeren Birken, Kiefern und Pinien - gedeiht. Der Fliegenpilz wurde und wird in manchen Kulturen als Rauschmittel verwendet. Seit Jahrtausenden sammeln ihn die sibirischen Schamanen wegen seiner ekstase-auslösenden Eigenschaft, der den Konsumenten mit der spirituellen Welt verschmelzen lässt. Der Fliegenpilz hat seinen Ruf als Glücksbringer daher, daß er, richtig genossen, himmlisches Glück spendet.
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Muskatellersalbei - Der Stimmungsaufheller

Aus der Stille der hohen Berge der mediterranen Hänge kommt eine Pflanze mit wunderschönen lavendelrosa Blüten, die herzförmigen Schwänen ähneln, und bietet ihr aromatisches Öl als Gegenmittel gegen das Leiden der unruhigen Müdigkeit an. Muskatellersalbei liebt es, im hellen Sonnenschein zu wachsen; doch ironischerweise wirkt er auch in den dunklen Tiefen unseres Unterbewusstseins heilend. Er überwindet die Barrieren gewohnheitsmäßiger Gedanken, die uns wälzen lassen, wenn wir eigentlich schlummern sollten, und sein geheimnisvoller Duft weht vom Kopfkissen in die verborgenen Nischen des Gehirns und fördert tiefen Schlaf und lebhafte Träume.
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Salbei

Süßgras/Mariengras

Mariengras oder Süßgras ist eine Heil- und Räucherpflanze, die eine lange Tradition hat. Die Indianer Nordamerikas benutzen Süßgrasräucherungen für Friedens- und Heilrituale. Gute, hilfreiche Geister lieben den Geruch von Süßgras, so heißt es in der indianischen Tradition. Das Verbrennen von Süßgras ziehe positive Energien an.
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White Sage (Weißer Salbei)

Weißer Salbei wird von vielen indianischen Stämmen für Räucherzeremonien und in Schwitzhütten verwendet. Auch für die Einstimmung bei schamanischen Ritualen wird der weiße Salbei fast immer verräuchert. Bei einer schamanischen Hausreinigung wird er als Smudge Stick, gebundenes Kräuterbündel, verwendet. Sein Rauch reinigt und klärt von negativen Energien bei Lebewesen, in Räumen und auch bei Gegenständen.
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